Die sogenannte Akne inversa ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Ein Rauchstopp kann das Risiko für diese Erkrankung senken, doch wie stark wirkt sich der Verzicht auf Nikotin tatsächlich aus? Eine südkoreanische Studie hat dies anhand nationaler Krankenversicherungsdaten untersucht.
Über 6,2 Millionen Menschen, die innerhalb eines Jahres zwei Gesundheitschecks absolvierten, nahmen an der Studie teil. In einer zweiten Gruppe wurden knapp zwei Millionen Personen erfasst, die während der gesamten Beobachtungszeit ihren Raucherstatus beibehielten oder änderten.
Während der bis zu 14-jährigen Nachverfolgung entwickelten 3.761 Personen eine Akne inversa. Im Vergleich zu Langzeitrauchern hatten Personen, die nach der ersten Untersuchung das Rauchen aufgaben, ein um 32 % geringeres Risiko. Noch besser schnitten lebenslange Nichtraucher ab, und wer nach einer kurzen Abstinenz wieder rauchte, erreichte erneut das Risiko von Tabakneulingen.
Die Ergebnisse der zweiten Gruppe untermauerten den positiven Effekt des Rauchstopps. Nach drei bis sechs Jahren war das Erkrankungsrisiko mit dem von Nichtrauchern vergleichbar. Umgekehrt stieg das Risiko bei neuen Rauchern an. Die Studienergebnisse zeigen also eindeutig, dass Nikotinverzicht eine wichtige Präventionsmaßnahme für die Erkrankung Akne inversa darstellt, um die Talgdüsen entzündungsfrei zu halten. Weitere Studien stehen in diesem Zusammenhang an, unter anderem um auch die Auswirkungen weiterer Tabakformen, wie beispielsweise die E-Zigaretten zu erkennen.
Seong rae, K. et al.
Smoking Cessation and Risk of Hidradenitis Suppurativa Development
JAMA Dermatol
10/2024
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